Finissage Ausstellung

Am 12. März im Potsdam Museum

Am Sonntag, dem 12. März 2017 ist von 10-18 Uhr zum letzten Mal diese Ausstellung zu sehen, in der auch zwei meiner Werke präsentiert werden:

„Die wilden 80er Jahre in der deutsch-deutschen Malerei“

Sonderausstellung vom 3.12.2016 - 12.03.2017 im Potsdam Museum - Forum für Kunst und Kultur

Die innerdeutsche Mauer wurde in wachsendem Maße zum Symbol der ostdeutschen Isolation, was jedoch mitnichten bedeutete, dass Tendenzen
der Kunst des jeweils anderen Staates nicht wahr- oder aufgenommen wurden. So lässt sich für die 1980er Jahre eine Blüte der figurativen Kunst in beiden Staaten beobachten.

Vor allen Dingen die jüngere Künstlergeneration verneinte auf beiden Seiten der Mauer den etablierten, bzw. von der Politik vorgeschriebenen Formen- und Ausdruckskanon. In Ostdeutschland war es der Kampf gegen den Sozialistischen Realismus. In Westdeutschland stellte man sich gegen das Vorhergewesene: die Pop-Art, den Minimalismus und die Konzeptkunst. Überraschend ist, dass die eigene Persönlichkeit, das Selbst in den getrennten deutschen Staaten zu dieser Zeit in den Mittelpunkt des künstlerischen Interesses rückte.

Diese Beobachtung stellt die Ausstellung „Die wilden 80er Jahre in der deutsch-deutschen Malerei“ in den Fokus. Wesentliche Kunstwerke aus Ost- und Westdeutschland werden einander gegenübergestellt – Bestände des Potsdam Museums und wichtige Leihgaben aus bedeutenden Sammlungen treten erstmals unter dieser Thematik in einen Dialog. In der Werkschau werden Porträt- und Gruppenkompositionen, szenische Darstellungen von Musikveranstaltungen und Happenings sowie Alltagsszenen aus dem großstädtischen Umfeld oder der Subkultur gezeigt. Eine jüngst erhaltene Dauerleihgabe von Werken Bernhard Heisigs – dem Leipziger Altmeister der figurativen Malerei – steht am Anfang der Präsentation. Es folgen Werke von Elvira Bach, Ina Barfuss, Volker Bartsch, Rainer Fetting, Angela Hampel, Klaus Killisch, Bernd Krenkel, Markus Lüpertz, Helmut Middendorf, Neo Rauch, Hans Scheuerecker, Stephan Velten und vielen anderen. Die Ausstellung lässt ein Jahrzehnt in 90 Werken Revue passieren.

 

Öffentliche Verkehrsmittel
Das Potsdam Museum erreichen Sie am besten mit dem öffentlichen Nahverkehr und natürlich auch gut dem Fahrrad oder zu Fuß .

Bahn: S-Bahn (S 7) / RE bis „Potsdam Hbf“
Von dort ca. 8 Minuten zu Fuß über die „Lange Brücke“
Tram: 91, 92, 93, 96, 98, 99
Straßenbahnhaltestelle: Potsdam, Alter Markt/Landtag
Bus: 603, 605, 609, 631, 638, 639, 695
Potsdamer Wassertaxi, Haltestelle: Lange Brücke

Mit dem Fahrrad zum Museum
Vom Alten Markt aus erreichen Sie bequem unser Haus, einen Fahrradparkplatz finden Sie direkt neben dem Alten Rathaus in Richtung Straße Am Alten Markt

Mit dem Auto
Pkw : Über den Berliner Ring (A10)
Abfahrt „Potsdam-Süd“ oder „Potsdam-Nord“;
Gebührenpflichtige Parkplätze sind in unmittelbarer Umgebung des Alten Marktes vorhanden.

Parkmöglichkeiten für PKW
Parkhaus P+R Bahnhofspassagen, Babelsberger Str. 16
Parkplatz, Am Kanal
Parkplatz Am Lustgarten, Lustgartenwall
Parkhaus Wilhelm-Galerie, Platz der Einheit Ost
Parkhaus An Neuen Markt

Barrierefreies Parken: Schwerbehinderte können über reservierbare Parkplätze das Museum barrierefrei erreichen.

Adresse

Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Am Alten Markt 9

14467 Potsdam

Deutschland

<label>Telefon: </label> +49 3312896868

<label>Fax: </label> +49 3312896808